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Kardiologie Fortbildung

EINLADUNG


Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Wir freuen uns Sie am 14. Juni 2017 um 19 Uhr
zu einem Vortragsabend mit dem Thema
„Der kardiologische Notfall in der Sprechstunde
- Interaktive Fallbeispiele I -“
im Rahmen unserer kardiologischen Fortbildungsreihe einladen zu dürfen.
2 ATF Stunden beantragt. Unkostenbeitrag: 30,- €


Ort: Haus Marienhof, Königswinterer Straße 414, 53639 Königswinter

Programm:


19:00 – 19:30 Uhr Kardiologischer Notfall: Hund


19:30 – 20:00 Uhr Kardiologischer Notfall: Katze


20:00 – 20:30 Uhr - PAUSE -


20:30 – 21:15 Uhr Der 'nicht alltägliche' Notfall


Wir freuen uns auf interessante Gespräche und anregende Diskussionen.
In der Vortragspause steht ein kleiner Imbiss zur Stärkung bereit.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Referenten:
♥ Mag. med. vet. Anna Frede (GPCert Cardiology / ESVPS)
♥ Susanne Welsch (GPCert Cardiology / ESVPS)
und das Team der Tierarztpraxis Dr. Winkler!

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Presseinformation

Tipp für Tierhalter der Bundestierärztekammer

Leptospirose auf dem Vormarsch: Die richtige Impfung schützt!

Gegen die bakterielle Infektionskrankheit Leptospirose, die bei Hunden tödlich verlaufen kann, ist die Impfung ein Muss. Daher gilt sie auch als sogenannte Core-Impfung, d. h. jeder Hund sollte dagegen geschützt sein. Doch angesichts der in Deutschland vorkommenden Stämme (Serovare) des Bakteriums Leptospira interrogans, des Erregers der Leptospirose beim Hund, ist es wichtig, Impfstoffe zu verwenden, die gegen mehrere dieser Serovare wirksam sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine gerade veröffentlichte Stellungnahme der Ständigen Imfkommission Veterinärmedizin (StlKo Vet.) des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems.

Die Bundetierärztekammer nimmt dies zum Anlass, um Hundehalter auf die Leptospirose (früher "Stuttgarter Hundeseuche") aufmerksam zu machen, die als sogenannte Zoonose auch auf den Menschen übertragbar ist.

 

"Die Kollegen von der StiKo Vet. haben ausdrücklich das beträchtliche Risiko für Hunde betont, an einer Leptospirose zu erkranken. Zwar gibt es  - da Leptospirose beim Hund im Gegensatz zum Menschen nicht meldepflichtig ist - für Deutschland keine genauen Fallzahlen. Doch wird in vielen europäischen Ländern eine deutliche Zunahme der Leptospiose-Fälle beim Hund verzeichnet", erläutert Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer und Kleintierpraktiker.

Hauptwirte der Leptospiren sind wildlebende Nagetiere wie Mäuse und Ratten, Insektenfresser oder auch Wildschweine. Die Erreger werden von infizierten Tieren mit dem Urin ausgeschieden. Eine große Gefahr stellt dabei die mit den Bakterien verunreinigtes (Pfützen)Wasser dar. Darüber hinaus könenn sich Hunde durch die Jagd auf Kleinnager oder direkt bei infizierten Artgenossen über Hautverletzungen oder während des Deckaktes infizieren. "Früher ging man davon aus, dass vorwiegend große, wasserliebende Hunde erkranken. Eine aktuelle Studie aus USA hat aber gezeigt, dass auch kleine Hunderassen wie Yorkshire-Terrier ein großes Risiko haben, an der Leptospirose zu erkranken", zitiert Tiedemann aus der Stellungnahme der Ständigen Impfkommision Veterinärmdizin.

Vor diesem Hintergrund rät die Bundestierärztekammer:

- Fragen Sie Ihren Tierarzt nach den neuen Impfstoffen. Er berät Sie zu der Frage, ob die Impfung mit einem sogenannten polyvalenten Leptospirose-Impfstoffe (Immunisierung gegen vier Stämme des Bakteriums) im Einzelfall notwendig ist!

- Geimpft wird je nach Hersteller-Empfehlung ab der 6. bzw. 8. Woche; ebenfalls je nach Impfstoff ist für die Grundimmunisierung die zweite Impfung im Abstand von zwei bis vier Wochen nötig.

- Wichtig: Für einen Impfschutz muss die Impfung in der Regel jährlich wiederholt werden, je nach Impfung oder Gefährdungssituation kann auch in kürzeren Intervallen geimpft werden!

 

Wir Impfen den polyvalenten Leptospirose-Impfstoff!

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Hygieneschulung

Um unseren hohen Standard immer weiter zu verbessern, haben wir Anfang des Jahres mit Frau Jasmin Rollinger, eine ständige Hygienebeauftragte in unserer Praxis. Damit stellen wir sicher das alle Mitarbeiter regelmäßig an Hygieneschulungen teilnehmen. Die Firma VetMedLab führte am 28 Januar 2016 eine mehrstündige Hygienefortbildung für alle Mitarbeiter in unserer Praxis durch.

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Entwurmung …

Bei dem Thema Entwurmung ist wirklich der Wurm drin…

Wie oft soll ich entwurmen? Wieso hat mein Tier schon wieder Würmer, obwohl ich doch gerade erst entwurmt habe? Wie kann sich mein Tier anstecken?

Um all die Fragen hat sich eine unabhängige, europäische, veterinärparasitologische Organisation namens ESCCAP gekümmert, die ihre aktuellen Erkenntnisse auf ihrer Homepage präsentieren (www.esccap.de).

Leider lauert überall in der Umgebung Ihres Lieblings die Ansteckungsgefahr - ob beim Spielen mit dem Nachbarshund, Schnüffeln im Wald, Auslecken anderer Futternäpfe oder beim Trinken an Pfützen oder Teichen. Auch ein Flohbefall Ihres Tieres hat in den meisten Fällen einen Wurmbefall zur Folge, da Ihre Lieblinge diese lästigen, juckenden und zudem noch mit Würmern infizierten Parasiten bei der Fellpflege verschlucken und somit die Wurmeier über die Flöhe aufnehmen.

Ein vorbeugendes Entwurmungsmittel wurde bisher noch nicht entwickelt, das heißt dass Sie mit einer Entwurmung immer nur die vorhandenen Würmer bekämpfen können.

Sie sollten auf folgende Anzeichen achten:

  • Glanzloses Fell
  • Aufgeblähter Bauch („Wurmbauch“)
  • Husten
  • Erbrechen, besonders nach Mahlzeiten
  • Durchfall, auch blutig
  • Abmagerung
  • Appetitmangel
  • Allgemeine Schwäche
  • Darmverschluss
  • Wachstumsstörungen
  • Ausscheiden von Bandwurmgliedern über den Kot (ähneln Reiskörnern)

Diese Symptome treten bei stärkerem Befall auf - ein mäßiger Befall bleibt häufig unbeachtet. Eine rechtzeitige Untersuchung des Kots oder eine Entwurmung beugt schweren Folgeerkrankungen vor. Bitte nehmen Sie auch zur Kenntnis, dass auch Sie sich durch die orale Aufnahme von Eiern oder Larven infizieren können. Kinder sind häufig stark gefährdet, da sie meistens einen sehr engen Kontakt zu ihren Vierbeinern pflegen.

Falls Sie keine Entwurmung wünschen, empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine Kotuntersuchung in unserer Praxis. Wir können in unserem Labor auf die wichtigsten Parasiten und auf Giardien (Dünndarm-Parasiten) untersuchen. Um Bakterien und Viren festzustellen, leiten wir den Kot an ein Spezialinstitut weiter. Dafür benötigen wir eine Kotprobe Ihres Tieres - ganz wichtig: Sie müssen den Kot über drei Tage sammeln, damit wir ein aussagekräftiges Ergebnis erhalten. Innerhalb der drei Tage werden Wurmeier bzw. Larven ausgeschieden, die wir dann mikroskopisch differenzieren können. Wir werden Sie dann umgehend telefonisch kontaktieren, um Ihrem Tier eine geeignete Entwurmung anzuraten.

Manchmal machen es unsere Vierbeiner einem bei der Gabe der Tabletten sehr schwer. Mittlerweile sind Entwurmungen als Spot-on Präparate, vor allem bei Katzen, möglich.

Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gerne, welche Entwurmung zu welchem Zeitpunkt für Ihren Vierbeiner die richtige ist.

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Flöhe …

Wer kennt sie nicht - diese Plagegeister ?!

Wer kennt sie nicht - diese Plagegeister ?! Und schon bei der Vorstellung eines Befalls fangen wir uns automatisch an zu kratzen…

Meistens fangen sich Ihre Lieblinge die Flöhe „draußen“ ein - das kann leicht passieren. Und in Ihrem Zuhause finden sie dann optimale Bedingungen, um sich schlagartig zu vermehren.

Gerade mal 5 % der erwachsenen Flöhe halten sich auf Ihrem Tier auf, die restlichen 95 % der Flohpopulation verstecken sich als Eier, Larven und Puppen in Ihrer Wohnung.

Deswegen ist sowohl eine Behandlung Ihres Tieres als auch eine Umgebungsbehandlung zwingend notwendig, um den Flohkreislauf zu stoppen. Die Behandlung sollte mindestens 3 Monate durchgezogen werden, damit der Zyklus unterbrochen wird.

Strenge Hygienemaßnahmen wie tägliches Staubsaugen oder Waschen der Liegeplätze -am besten im Kochwaschgang- sind jetzt unumgänglich. Flöhe verstecken sich in den kleinsten Zufluchtsorten wie u.a. Fußleisten oder die Ritzen an Polstermöbeln! Um die Plage in den Griff zu bekommen, müssen Sie auch diese Stellen gründlich reinigen. Nach dem Staubsaugen unbedingt den Staubsaugerbeutel sofort entsorgen.

Einige Liegeplätze können nicht gewaschen werden, die Sie dann unbedingt mit einem Spray behandeln sollten. Für eine großflächige Behandlung kann ein „Fogger“ eingesetzt werden, der dann wie ein Nebel auf die Möbelstücke herabsinkt und sie mit dem Wirkstoff benetzt. Jedoch Vorsicht: Unter den Möbelstücken finden sich gute Nischen, wo der Nebel nicht hingelangen kann. Jetzt ist noch die Behandlung Ihres Tieres zu klären: Sie können Ihren Vierbeiner entweder mit einem Spot-on Produkt behandeln oder seit 2012 gibt es sogar eine Kautablette für Hunde, die Sie zur Bekämpfung einsetzen können. Ganz aktuell ist sie seit 2013 auch für die Katze zugelassen.

Sehr gerne finden wir zusammen mit Ihnen in einem Gespräch das richtige Produkt für Ihren Liebling!

Folgende Seite finden wir für weitere Informationen über den Flohzyklus und die Bekämpfung sehr hilfreich: http://parasitenfrei.bayer.de/16/Parasitenzoo/Floehe.htm

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Zecken ...

Diese blutsaugenden Parasiten sind ganz schön furchteinflößend!
Doch warum sind die kleinen Vampire so gefährlich?

Zecken lauern überall - ob im Unterholz, an Sträuchern, am Wegesrand oder im Gras. Obwohl sie blind und taub sind, können Sie ihre Wirte -ob Mensch oder Tier- mit einem hochkomplexen Sinnesorgan an ihren Vorderbeinen orten. Durch Erschütterungen beim Gehen, unsere ausgeatmete Luft oder Körperwärme erkennen Sie uns und unsere Vierbeiner.

Zecken sind als Überträger von zahlreichen Krankheitserregern, wie z.B. Borrelien oder Babesien bekannt, also von Erregern, die mittlerweile auch in Deutschland zu Erkrankungen bei Mensch und Tier führen können. Es sind im Falle der Borrelien korkenzieherartige Bakterien, die nach Ihrem Entdecker Borrelia burgdorferi benannt wurden. Es gibt weltweit 12 Borrelienarten - in Deutschland wurden bisher drei Arten entdeckt, die für den Menschen gefährlich sind. Beim Hund wurde bisher eine Art, die sog. Borrelia burgdorferi sensu strictu, experimentell bestätigt, dass diese die Fähigkeit besitzt, krankhafte Veränderungen im Organismus hervorzurufen. Die anderen in Deutschland vorkommenden Borrelienarten scheinen seither keine krankmachenden Auswirkungen auf den Hund einzunehmen.

Doch wie erkennen Sie, dass Ihr Hund an Borreliose erkrankt ist? Die so genannte „Wanderröte“ (rote Hautveränderungen um die Einstichstelle), die beim Menschen zunächst zu sehen ist, wird bei Hunden kaum beobachtet. Ein Hauptmerkmal bei Ihrem Vierbeiner ist die akute entzündliche Gelenkerkrankung. Ihr Hund lahmt plötzlich und diese Lahmheit tritt häufig auch an verschiedenen Gelenken auf. Es folgt eine langwierige Antibiotikatherapie über drei bis vier Wochen. Jedoch können diese sehr schmerzhaften Gelenkerkrankungen immer wieder schubweise auftreten. Borreliose infizierte Hunde können sich jedes Jahr mehrfach infizieren, auch sie sind vor Neuinfektionen nicht geschützt.

Derartige Erkrankungen können durch eine Borreliose-Impfung vermieden werden, denn der Impfstoff, den wir anbieten, wurde gegen den oben erwähnten krankmachenden Erreger entwickelt. Gerade nach der Einführung des Impfstoffs wurde die Wirkung stark diskutiert und Sie als Tierhalter waren verunsichert. Wir möchten Ihnen diese Unsicherheit nehmen und versichern Ihnen, dass die Wirksamkeit unseres Impfstoffs in Studien belegt wurde.

Zusätzlich zur Impfung empfehlen wir Ihnen Ihren Liebling nach jedem Spaziergang zu kontrollieren und ein Spot-on Produkt aufzutragen oder ihm ein entsprechendes Halsband anzuziehen. Wir haben 2012 ein neues Halsband an fünf eigenen Hunden getestet. Wir sind von diesem Halsband sehr überzeugt, da es über einen Zeitraum von acht Monaten (!) eine sehr gute Wirkung zeigte, es im Vergleich zu früheren Präparaten wasserfest war und wir keine Nebenwirkungen feststellen konnten. Nähere Informationen erhalten Sie gerne in unserer Praxis. Bitte beachten Sie, dass eine Impfung nicht vor Zeckenbefall schützt.

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Eine Operation steht uns bevor ...

Manchmal ist eine Operation leider unumgänglich!

Um das Narkoserisiko so klein wie möglich zu halten, wird vor jedem Eingriff eine sorgfältige Allgemeinuntersuchung durchgeführt. Im Idealfall wird im Vorfeld auch eine Blutuntersuchung stattfinden, um eventuell vorliegende Nieren- oder Leberschäden auszuschließen.

Vor einem chirurgischen Eingriff bei Hund und Katze Vor der Operation muss Ihr Tier nüchtern sein. Das heißt, dass 12 Stunden vor dem Eingriff keine feste Nahrung mehr aufgenommen werden darf. Das entlastet den Kreislauf und verhindert ein Erbrechen während der Narkose. Wasser darf und sollte Ihr Tier vor der Operation jederzeit angeboten bekommen, damit der Organismus nicht austrocknet und das Kreislaufvolumen stabil bleibt.

Ein gemütlicher Spaziergang vor der Operation schadet Ihrem Hund auf keinen Fall. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Ihr Hund kann sich lösen und muss somit nicht unmittelbar nach der Operation „vor die Tür“, sondern kann sich in Ruhe ausschlafen. Zusätzlich erleichtern eine leere Blase und ein leerer Darm die Arbeit für den Chirurgen (besonders wichtig bei Operationen im Bauchraum). Größere Belastungen wie Gewaltmärsche, übermäßiges Toben oder Fahrradtouren sollten allerdings 24 Stunden vor der Operation vermieden werden. So sind Herz und Kreislauf, Immunsytem und Nervenkostüm nicht überbelastet, wodurch das Narkoserisiko verringert wird und die körpereigene Abwehr gestärkt bleibt.

Für den Fall, dass Ihr Tier bestimmte Medikamente nimmt oder an einer bestimmten Krankheit (z. B. Allergie) leidet, teilen Sie es uns unbedingt vor der Operation mit. Auch Veränderungen unmittelbar vor dem chirurgischen Eingriff wie z. B. Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Einsetzen der Läufigkeit oder allgemeine Schwäche sind unbedingt mitzuteilen. Nach eingehender Untersuchung werden wir dann entscheiden, ob Ihr Tier narkosefähig ist.

Nach einem chirurgischen Eingriff bei Hund und Katze Nach einem chirurgischen Eingriff kann Ihr Tier in den meisten Fällen Zuhause betreut werden. Bitte achten Sie streng auf das Allgemeinbefinden, Futter- und Wasseraufnahme sowie Harn- und Kotabsatz und teilen Sie uns Besonderheiten mit. Feste Nahrung sollte Ihr Tier erst bekommen, wenn es wieder vollständig aus der Narkose erwacht ist. Falls Ihr Vierbeiner Appetit zeigt, können Sie ihm kleine Portionen anbieten – es kann jedoch sein, dass das Futter wieder erbrochen wird. Denn solange Reste des Narkosemittels im Körper noch abgebaut werden, besteht weiterhin die Gefahr des Erbrechens. Sollte Ihr Tier bei der Abholung immer noch sehr müde und wackelig auf den Beinen sein, so richten Sie ihm Zuhause einen ruhigen, gemütlichen und warmen Liegeplatz ein.

Durch die Vollnarkose ist die Geräuschempfindlichkeit verändert und die Körpertemperatur erniedrigt. Wichtig ist, dass Ihr Tier keinen Verletzungsrisiken ausgesetzt ist, da es noch keine vollständige Koordination beherrscht, das heißt Kratzbaum etc. besser beiseite stellen und gegebenenfalls in einem Raum aufwachen lassen, wo Ihr Tier nicht auf ein Möbelstück o.ä. springen kann. Der Darm verlangsamt seine Tätigkeit durch das Fasten am Operationstag und die Narkose. Das heißt, dass der Kotabsatz ein bis zwei Tage nach dem chirurgischen Eingriff ausbleiben kann. Urin sollte Ihr Tier jedoch noch am gleichen Tag absetzen können.

In den Tagen nach einer Operation sollte Ihr Tier noch geschont werden. Durch zu starkes Toben und Spielen können Nähte wieder aufgehen und unnötige Schmerzen entstehen. Bei größeren Operationen besteht während der Rekonvaleszenz (Erholungsphase) für Hunde sogar Leinenpflicht! Bei orthopädischen Eingriffen muss der Patient in der Regel deutlich länger geschont werden. Halten Sie sich bitte streng an unsere Vorgaben- auch wenn unsere Vierbeiner ganz genau wissen, wie sie uns um den Finger wickeln können! Wichtig ist, dass die Wunden und Nähte nicht manipuliert werden, d. h. Ihr Tier darf auf keinen Fall Lecken oder Kratzen.

Falls Ihr Vierbeiner einen Verband trägt, achten Sie darauf, dass der Verband nicht nass wird. In den meisten Fällen hilft ein Gefrierbeutel oder ein Gummihandschuh, das Nasswerden zu verhindern. Jedoch lassen Sie diesen Schutz nur im Freien über dem Verband. Danach ist es zwingend notwendig, dass wieder Luft an den Verband kommt. Der Verband muss täglich mehrfach kontrolliert und in der Regel mindestens jeden zweiten Tag gewechselt werden. Der Verband darf auf gar keinen Fall einschnüren und zu einem Stau der Blut- und Lymphgefäße führen. Bei einigen Gliedmaßenverbänden bleibt die Pfote frei – diese darf nicht dick anschwellen. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie sich unsicher sind oder Ihnen eine Schwellung auffällt. Oft brauchen die Patienten nach einem Eingriff für einige Tage Medikamente (Schmerzmittel, Antibiotika, ect.). Bitte informieren Sie uns umgehend, falls bei der Medikamentenapplikation Probleme auftauchen sollten! Wenn eine Physiotherapie erforderlich wird, empfehlen wir außerbetrieblich gerne Frau Lisa Reifenhäuser (www.tiergesundheit-reifenhaeuser.de).

Heimtiere vor einer Operation Kaninchen oder Nager dürfen vor einer Vollnarkose auf keinen Fall fasten, da der Magen-Darm-Trakt ansonsten in ein Ungleichgewicht gerät! Wasser und Heu sollten dem Tier sogar in den Transportbehälter gelegt werden.

Frettchen dagegen sollten in Absprache mit uns eventuell für einige Stunden nüchtern bleiben.

Bitte reinigen Sie den Käfig im Vorfeld. Dann kann Ihr Tier ohne Bedenken in seiner gewohnten Umgebung aufwachen. Einstreu sollte ausgetauscht werden gegen Handtücher, Zeitungspapier oder Küchenkrepp, damit keine spitzen Partikel oder Sand in die frisch versorgte chirurgische Wunde gelangen können. Achten Sie an den Tagen vor der Operation darauf, dass ihre Vierbeiner in der gewohnten Umgebung gehalten und keinem unnötigen Stress, wie durch Neuzugänge ausgesetzt werden. Wenn Ihnen unmittelbar vor dem chirurgischen Eingriff Besonderheiten auffallen, wie z. B. Absonderung von der Gruppe oder verändertes Fressverhalten teilen Sie dies uns unbedingt mit.

Heimtiere nach einer Operation Durch eine Narkose wird der Stoffwechsel Ihres Tieres stark herabgesenkt. Da gerade Heimtiere zur Auskühlung neigen, sollten Sie auch in einer warmen Umgebung transportiert werden. Sie können -gerade im Winter- z. B. Wärmflaschen zur Abholung mitbringen. Bieten Sie Ihrem Vierbeiner sofort gewohntes Futter und Wasser an. Sollte das Futter verweigert werden, bieten Sie ihm alternativ eine Flüssignahrung mit der Spritze an. Gerade jetzt verlangt Ihr Tier besonders viel Aufmerksamkeit und sollte unbedingt mit der Spritze mehrmals am Tag gepäppelt werden. Im Zweifelsfall haben wir hochwertige Flüssignahrung immer vorrätig – sprechen Sie uns an. Grundsätzlich gilt: Je geschwächter Ihr Tier ist, desto häufiger muss es am Tag in kleinen Mengen gepäppelt werden. Gegebenenfalls sind Gewichtskontrollen mit einer digitalen Küchenwaage ratsam. Das Freßverhalten sollte sich aber ein bis zwei Tage nach dem chirurgischen Eingriff wieder normalisieren.

Achten Sie auf den Urin- und Kotabsatz. Sowohl die Blasen- als auch Darmtätigkeit darf vom Aussehen und von der Konsistenz nicht verändert sein. Wenn Sie mit Ihrem Liebling nach Hause kommen, kann es sein, dass es von der Gruppe isoliert oder sogar attackiert wird – das kommt leider durch den ungewohnten Geruch! Um noch mehr Stress für alle zu vermeiden, ist es ratsam Ihr operiertes Tier zu separieren oder mit einem friedlichen Artgenossen zusammen zu setzen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Liebling alles Gute und eine schnelle Genesung! Falls Sie Fragen oder falls Sie sich unsicher sind, bitte kontaktieren Sie uns – denn schließlich ist Ihr Liebling unser gemeinsamer Patient, der uns und Ihnen am Herzen liegt!

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Neue Mitarbeiter bereichern unser Team ...

Liebe Tiere, lieber Halter !! Wir haben Nachwuchs in unserem Team bekommen.

Frau Dr. Nicola Niggemeyer verstärkt seit dem 1. September 2013 unser Team. Sie trägt die Zusatzbezeichnung Fachtierärztin für Kleintiere und arbeitete vorher in einer Klinik in Berlin. Wir wünschen ihr einen guten Start und begrüßen sie mit einem herzlichen Willkommen!

Außerdem möchten wir unsere Jüngsten herzlich begrüßen:Laura Krebs und Sabrina Bungarten. Seit dem 1. August 2013 ist Laura unsere siebte Auszubildende und Sabrina seit dem 1. Oktober 2013 unsere EQJ-Praktikantin. Wir wünschen Euch eine tolle und lehrreiche Zeit!

Frau Dr. Gesa Groeger (geb. Schützenhofer) nimmt seit dem 1. Mai 2013 vorübergehend ihren Mutterschutz wahr. Wir sind ihr sehr dankbar, dass sie uns weiterhin in speziellen gynäkologischen Fragen mit einem offenen Ohr zur Seite steht!

Wie Sie sicher bereits gehört haben, ist Frau Dr. von Plato (geb. Röttger) zum zweiten Mal in "Guter Hoffnung" und daher aus Gründen des Mutterschutzes zur Zeit nicht aktiv tätig. Wir wünschen ihr und ihrer Familie an dieser Stelle alles Gute und viel Freude mit den zweibeinigen Rabauken!

Für unser Team und ihre Vierbeiner sind unsere "Neuen" eine große Bereicherung. Wir freuen uns Ihnen und Ihren Lieblingen unsere neuen Teammitglieder beim nächsten Praxisbesuch vorstellen zu können!

Bis dahin und viele Grüße

Das Team der Tierarztpraxis Winkler

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Tipp für Tierhalter der Bundestierärztekammer

Leptospirose auf dem Vormarsch: Die richtige Impfung schützt!

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